Riesen Mikado

Riesen Mikado

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Riesen – Mikado

Das Riesen Mikado ist ein Familienplausch für Groß und Klein.  Das Spiel ist der ideale Spaß für Ihr nächstes Gartenfest, Geburtstagsfeier oder ein angenehmer Zeitvertreib am Wochenende.

Woher stammt das Mikado eigentlich?

Mikado ist ein Geschicklichkeitsspiel, das in Europa entstand und angeblich schon unter den Römern bekannt gewesen sein soll (vgl. Spiel). Sein aus dem Japanischen stammender Name deutet allerdings an, dass es möglicherweise von ostasiatischen Orakeltechniken inspiriert wurde. Gespielt wird mit mehreren bunten Holzstäbchen, unter denen das wichtigste Mikado genannt wird.

Wie spielt man Mikado?  

Das grosse Spiel hat 41 Stäbe und das kleine Spiel 25 Stäbe. Das Spiel wird auf einem Tisch oder auf der Terasse oder auf einer flachen Ebene draussen gespielt.

Der erste Spieler stellt alle Stäbe gebündelt auf den Tisch und lässt sie umfallen. Hier gibt es mindestens zwei Methoden:

  1. Alle Stäbe halten und loslassen
  2. Stäbe mit zwei Händen halten, durch Verdrehen auffächern, dann fallen lassen

In jedem Fall liegen die Stäbe danach chaotisch übereinander auf dem Tisch oder Boden. Nun soll ein Stab nach dem anderen weggenommen werden, ohne dabei andere Stäbe zu bewegen. Auch hier gibt es mehrere Techniken: Per Hand:

  • einfach nehmen („einsame“ Stäbe)
  • vorsichtig wegrollen (mehrere Stäbe nebeneinander)
  • herausziehen (freier Stab zwischen anderen)
  • aufstellen, indem man auf das spitze Ende drückt (Stäbe, die nur mit einem Ende den Boden berühren)
  • gleichzeitig beide Enden berühren und hochheben (aufliegender Stab)

Wer bereits im Besitz des Mikados (oder auch, bei vereinfachten Regeln, nur eines Mandarins) ist, darf auch diesen als „Helfer“ benutzen:

  • Stab mit der Spitze wegrollen
  • unter den Stab gehen und dann hochwerfen

Bewegt sich bei dem Versuch ein zweiter Stab (üblicherweise kommentiert mit „hat gewackelt“), wird abgebrochen. Die verbleibenden Stäbe werden eingesammelt, und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Meistens wird so lange gespielt, bis alle Stäbe von Spielern genommen wurden.

Manchmal wird auch eine bestimmte Anzahl von Runden (z. B. fünf) gespielt, dann hat der Spieler gewonnen, der die meisten Punkte gesammelt hat. Bei Gleichstand zweier Spieler gewinnt der, der die meisten Stäbe besitzt, bei nochmaligem Gleichstand wird eine weitere Runde gespielt.

Durch unterschiedliche farbige Kennzeichnung erkennt man die unterschiedlichen Werte der Stäbe.

 

Name

Farbcode

Wert

Anzahl

Mikado

dünne blaue Spirallinie (oder schwarze Streifen)

20

1

Mandarin

blau-rot-blau

10

5

Bonzen (jap. bōzu ‚Priester‘→Bonze)

rot-blau-rot-blau-rot

5

5

Samurai

rot-gelb-blau (oder rot-grün-blau)

3

15

Kuli (chin. für „Arbeiter“)

rot-blau

2

15

Insgesamt gibt es also 170 Punkte.

Regelvarianten

  • Ein „schlechter“ Wurf darf wiederholt werden
  • Man darf aufstehen, aber nicht den eigenen Platz verlassen
  • Der Stapel wird nicht neu gemischt, sondern der nächste Spieler macht weiter
  • Wer das Wackeln verursacht, verliert seine erreichten Punkte. Man darf aber abbrechen und dem nächsten Spieler den „unmöglichen“ Zug überlassen
  • Wer Kuli, Samurai, Bonzen und Mandarin in genau dieser Reihenfolge aufnehmen kann, erhält einen Bonus (z. B. doppelte Punktzahl)

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